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Änderungen bei Mindestlohntarifen in der Pflege
Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche
Am 06.03.2026 wurde die Siebte Pflegearbeitsbedingungenverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Demnach steigen die Mindestlöhne in der Pflege in zwei Schritten:
| Qualifikation | Geltung | Mindestlohn in Euro |
| Pflegehilfskraft | ab 01. Juli 2026 | 16,52 |
| ab 01. Juli 2027 | 16,95 | |
| Qualifizierte Pflegehilfskräfte | ab 01. Juli 2026 | 17,80 |
| ab 01. Juli 2027 | 18,26 | |
| Pflegefachkräfte | ab 01. Juli 2026 | 21,03 |
| ab 01. Juli 2027 | 21,58 |
Außerdem wurde die Regelung zum Mehrurlaub wieder übernommen. Demnach haben Pflegekräfte bei einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 5 Tagen Anspruch auf zusätzliche neun Tage bezahlten Erholungsurlaub.
Die neue Verordnung ist gültig bis zum 30.09.2028. Quellen: BGBl. 2026 I Nr. 58 vom 06.03.2026.

